Diese Grundsätze beschreiben den Anspruch für die künftige redaktionelle Arbeit.

Unsere Perspektive

Wir betrachten Politik aus der Perspektive der Menschen, deren Alltag sie verändert. Menschenwürde, gleiche Rechte und soziale Gerechtigkeit bilden den Ausgangspunkt unserer Arbeit. Wir prüfen Macht und Entscheidungen kritisch und trennen belegbare Tatsachen von Meinung.

Eine Haltung rechtfertigt keine Verdrehung von Fakten. Wir nehmen begründete Einwände ernst, vermeiden Diskriminierung und suchen auch die Perspektiven, die im öffentlichen Gespräch zu selten vorkommen.

Nachricht, Meinung und Erklärung

Bericht und Kommentar sollen erkennbar unterschieden werden. Erklärstücke benennen offizielle Quellen und den Zeitpunkt ihrer Prüfung. Gesetze und Verfahren ändern sich; allgemeine Informationen ersetzen keine Beratung im Einzelfall.

Quellen und Rechte

Originaldokumente und nachvollziehbare Quellen haben Vorrang. Im Archiv werden Urheber, Herkunft, Zeitraum und Rechte dokumentiert, soweit sie bekannt sind. Eine alte Aufnahme ist nicht automatisch gemeinfrei. Eine Übersetzung, ein Auszug und eine Originalaufnahme müssen voneinander unterscheidbar sein.

Zugängliche Medien

Audio und Video sollen nach Möglichkeit durch Transkripte oder alternative Beschreibungen ergänzt werden. Bei Übersetzungen bleibt die Bedeutung des Originals erhalten.

Korrekturen und Rückmeldungen

Hinweise können mit Beitragslink, konkreter Beanstandung und einer Quelle über die Kontaktangaben eingereicht werden. Wesentliche bestätigte Korrekturen werden am Beitrag sichtbar erläutert und mit einem Aktualisierungsdatum versehen.

Transparenz und Hilfsmittel

Bezahlte Kooperationen und relevante Interessenkonflikte müssen offengelegt werden. KI-Werkzeuge ersetzen keine menschliche Verantwortung für Richtigkeit und Rechte. Generierte Inhalte dürfen nicht als echte historische Dokumente oder Originalaufnahmen ausgegeben werden. Eine Mitgliedschaft in einem Presserat oder eine Zertifizierung wird hiermit nicht behauptet.